• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home - News - Pressespiegel - Cramer für bayerische Lösung

Cramer für bayerische Lösung

E-Mail Drucken PDF

MaerkischeAllgemeine5POTSDAM / BORNSTEDT/GROSS GLIENICKE - Mit Handschlag begrüßte der Berliner Europaabgeordnete Michael Cramer (Bündnisgrüne) einen der Polizisten, die das gesperrte Ufergrundstück an der Seepromenade 65 bewachten. Die Mauerradler um Cramer, die vom Buga-Volkspark über Groß Glienicke nach Staaken unterwegs waren, wollten „protestieren, nicht provozieren“.

Im Streit um den Uferweg liefere die Stadt ein „klägliches Schauspiel“, sagte der Politiker und verwies auf vergleichbare Konflikte. So seien in Bayern „Grundstücke von Millionären“ enteignet worden, um See-Zugänge für die Öffentlichkeit zu sichern. „Warum soll das in Brandenburg nicht auch möglich sein?“, rief Cramer unter dem Beifall von rund 60 Berliner und Potsdamer Mauerradlern sowie Groß Glienickern ins Megaphon. Ginge es bei dem Streit nicht um einen Fuß- und Radweg, sondern um den Bau einer neuen Autobahn, wären die Grundstücke längst enteignet, die Eigentümer großzügig entschädigt worden, vermutet der Bündnisgrüne. Bei der Mauerradtour im vergangenen Jahr konnten die Pedaleure den Groß Glienicker Uferweg „noch unbehelligt“ passieren. Das müsse „spätestens 2011 wieder möglich sein“, forderte der Politiker.

Angesichts der Polizeipräsenz mussten die Radler über die Seepromenade ausweichen – nicht ohne sich zuvor lautstark für einen freien Uferweg einzusetzen: „Die Mauer muss weg“, riefen sie und „Open this Gate“. Auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Groß Glienicke muss kein Tor geöffnet werden. Es gibt Absperrbänder und Vorhängeketten. „Einheimische sind bei Flatterbändern gewarnt“, sagte Elfi Alkewitz von der Bürgerinitiative (BI) „Freies Ufer“, „mit Touristen hat es aber schon Rangeleien und gegenseitige Anzeigen gegeben.“ Frau Alkewitz attackierte mit Megaphon einen Anlieger, weil der einen Zaun im Landschaftsschutzgebiet errichtet hat. Das Kuriose: Der Angegriffene tritt für einen freien Uferweg ein und hat den Uferweg und das Gelände zwischen Weg und Ufer der Stadt überlassen. Sein Zaun oberhalb des Weges besteht aus Weidengeflecht.

Die BI „Freies Ufer“ sammelt Geld für eine „Bürgerklage“. 110 der benötigten 2000 Euro sind bislang beisammen. Durchgesetzt werden soll Paragraph 44 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes, der das Betretungsrecht in der „freien Landschaft“ regelt. Während die Bürgerinitiative die Stadt auffordert, den Bebauungsplan umzusetzen, kritisierte Vize-Ortsvorsteher Winfried Sträter, dass die BI „auf der harten Linie“ beharre. Ein „innerörtlicher Krieg“ sei destruktiv: „Die Stadt muss alles tun, um sich mit den Eigentümern zu verständigen, das Problem-Management war bislang sehr unbefriedigend.“ (Von Ricarda Nowak)

 

Suchen

Kalender

loader

Demnächst

SEP
9

09.09.2010 05:30 - 06:00
Altpappier/Leichtverpackungen

SEP
11

11.09.2010 16:00 - 18:00
Offene Kirche

SEP
11

11.09.2010 16:00 - 18:00
Kammermusikkonzert

SEP
14

14.09.2010 05:30 - 06:00
RMT GG Süd

SEP
14

14.09.2010 19:00 - 22:00
Ortsbeiratssitzung

Nächster Termine

you have javascript disabled

Letzter Forenbeitrag

Aw: Die Genossen vom Team Khalico
Löckchen 25.8.2010 20:04
Aw: Absolute Frechheit
Löckchen 25.8.2010 19:02
Aw: Meckermenz and Friends / DDR Khalico
Löckchen 25.8.2010 18:32
Aw: Demokratie
Löckchen 25.8.2010 18:05
Aw: Die Genossen vom Team Khalico
Igel 1 25.8.2010 8:46
More...

Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch